Drei wunderschöne Tage waren P. Antony und ich kurz vor Weihnachten in den Bergen. Meine größte Befürchtung vor der Reise war der oft dichte und chaotische Verkehr, und P. Antony fuhr auf meine Bitte hin auch die ersten beiden Tage gemütlich langsam und zivilisiert. Der erste Halt war Vagamon.






Übernachtet haben wir in einem Ashram in Nedukandam, in dem nur drei Personen leben. Er steht am Hang mitten in einer Kardamomplantage, ist sehr verwinkelt, mit vielen Treppen und dunkel drinnen. Eine echte Klause. Hier ist mir noch einmal aufgefallen, wie sehr die Architektur meine Stimmung beeinflussen kann. Zudem ist es nachts ziemlich kalt, so dass ich zum Schlafen mehrere Lagen anziehe.

Am nächsten Tag Weiterfahrt über einen Berg, Ramakkalmedu, zu einem kleinen Windpark und einer Weintraubenplantage.

In Thekkady gibt es einen See, den die Briten angelegt haben, aber wir konnten ihn nicht erreichen. Dafür wollte P. Antony unbedingt auf einem Elefanten reiten, ich überhaupt nicht, habe mich dann doch überreden lassen. Nachdem wir eine Stunde gewartet haben und einen langen lautstarken Streit über die Reihenfolge mitbekommen haben, ging es etwa eine Viertelstunde durch den Wald. Es war schon ein besonderes Erlebnis.

Wir besuchen noch einen ayurvedischen Kräutergarten und sind dann nach Adimali in den Ashram weitergefahren, wo ich im März den Kontakt mit dem Institute for Language Studies in Tiruvalla aufgenommen habe.







Auf der Rückfahrt von Adimali sind wir noch zum Mittagessen eingeladen und besuchen nochmal einen Ayurveda Kräutergarten.



P. Antony muss um halb fünf zurück in Tiruvalla sein. Unterwegs gibt es eine Umleitung, so dass er unter ziemlichen Zeitdruck gerät und sehr schnell fährt und oft sehr spitzig überholt. Aber er ist ein sicherer Fahrer, so dass ich manchmal nur die Augen schließe, wenn es brenzlig zu werden droht. 😉
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Liebe Sigrid,
den Elefantenritt wirst Du so schnell nicht vergessen! Respekt, dass Du Dich das getraut hast. Die Kiefern erinnern an Deine Heimat, die Du ja bald wieder aufsuchen wirst. Dann endet für Dich eine ereignisreiche und aufregende Zeit in Indien. Genieße die letzten Tage.
Liebe Grüße.
Mutter und Gert
Liebe Mutter, lieber Gert, danke für euren Kommentar. Ja, der Ritt auf dem Elefanten war schon was Besonderes!
Ich genieße jetzt die letzten Tage in einem kleinen Yoga und Ayurveda Zentrum und bin gespannt, wie es wieder in Berlin sein wird. Euch einen guten Rutsch!